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5. MoseKapitel 14

Kommentar zum Kapitel (auf Russisch)

Запрещение нарезов на теле и выстригания волос в знак траура, по обычаю язычников. — Повторение закона о чистых и нечистых животных. О второй десятине.

1Ihr seid die Kinder des HERRN, eures Gottes; ihr sollt euch nicht Male stechen noch kahl scheren über den Augen über einem Toten.

2Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott; und der HERR hat dich erwählt, daß du sein Eigentum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind.

Kommentar, V. 1–2 (auf Russisch)

Лев XIX:27–28; XXI:5. Воспрещается делать нарезы на теле и выстригать волоса в знак скорби по умершем, как то делали язычники (блаж. Феод., Толк. на кн. Втор. вопр. 13), напр., язычники-арабы делали это в честь бога Оротала. О сбривании волос и порезах в знак траура говорят: Геродот (III:8), Цицерон (De legib. II:25) и др. Из 28 ст. XVIII гл. 3 кн. Цар узнаем, что жрецы Ваала имели обычай делать нарезы на теле в знак усиленной печали и усиленного моления.

3Du sollst keine Greuel essen.

4Das sind aber die Tiere, die ihr essen sollt: Ochs, Schaf, Ziege,

5Hirsch, Reh, Büffel, Steinbock, Gemse, Auerochs und Elen;

6und alles Tier, das seine Klauen spaltet und wiederkäut, sollt ihr essen.

7Das sollt ihr aber nicht essen von dem, das wiederkäut, und von dem, das die Klauen spaltet: das Kamel, der Hase und Kaninchen, die wiederkäuen und doch ihre Klauen nicht spalten, sollen euch unrein sein;

8das Schwein, ob es wohl die Klauen spaltet, so wiederkäut es doch nicht: es soll euch unrein sein. Ihr Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren,

9Das ist, was ihr essen sollt von allem, das in Wassern ist: alles, was Floßfedern und Schuppen hat, sollt ihr essen.

10Was aber keine Floßfedern noch Schuppen hat, sollt ihr nicht essen; denn es ist euch unrein.

11Alle reinen Vögel esset.

12Das sind aber die ihr nicht essen sollt: der Adler, der Habicht, der Fischaar,

13der Taucher, der Weih, der Geier mit seiner Art

14und alle Raben mit ihrer Art,

15der Strauß, die Nachteule, der Kuckuck, der Sperber mit seiner Art,

16das Käuzlein, der Uhu, die Fledermaus,

17die Rohrdommel, der Storch, der Schwan,

18der Reiher, der Häher mit seiner Art, der Wiedehopf, die Schwalbe.

19Und alles was Flügel hat und kriecht, soll euch unrein sein, und sollt es nicht essen.

20Die reinen Vögel sollt ihr essen.

Kommentar, V. 3–20 (auf Russisch)

Ср. Лев XI. Орикс (ст. 5) — род антилопы. Камелопард — жираф.

21Ihr sollt kein Aas essen-dem Fremdling in deinem Tor magst du es geben, daß er's esse oder daß er's verkaufe einem Ausländer; denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Du sollst das Böcklein nicht kochen in der Milch seiner Mutter.

Kommentar, V. 21 (auf Russisch)

Ср. Лев XVII:15; XXII:8. По сравнению с 15 ст. XVIII гл. кн. Лев., 21 стих XIV гл. кн. Втор. допускает некоторое снисхождение лишь в отношении «иноземца, который случится в жилищах Израиля» и который не принадлежит к числу «святых» членов богоизбранной общины.

Выражение: «не вари козленка в молоке матери его» (ср. Исх XXIII:19) можно сопоставить с выражениями: «ни коровы, ни овцы не закалайте в один день с порождением их» (Лев XXII:28); «если попадется птичье гнездо, и мать сидит на птенцах или на яйцах, то не бери матери вместе с детьми» (Втор XXII:6). Взятые вместе с другими пунктами («не паши на воле и осле вместе», Втор XXII:10; «не заграждай рта волу, когда он молотит», Втор XXV:4 и т. п.), они характеризуют гуманное отношение Моисеева законодательства даже к неодаренным высокими духовными силами живым созданиям, служащим на пользу человеку.

22Du sollst alle Jahre den Zehnten absondern alles Ertrages deiner Saat, der aus deinem Acker kommt,

23und sollst davon essen vor dem HERRN, deinem Gott, an dem Ort, den er erwählt, daß sein Name daselbst wohne, nämlich vom Zehnten deines Getreides, deines Mostes, deines Öls und von der Erstgeburt deiner Rinder und deiner Schafe, auf daß du lernst fürchten den HERRN, deinen Gott, dein Leben lang.

24Wenn aber des Weges dir zu viel ist, daß du solches hintragen kannst, darum daß der Ort dir zu ferne ist, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, daß er seinen Namen daselbst wohnen lasse (denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet):

25so gib's hin um Geld und fasse das Geld in deine Hand und gehe an den Ort, den der HERR, dein Gott, erwählt hat,

26und gib das Geld um alles, was deiner Seele gelüstet, es sei um Rinder, Schafe, Wein, starken Trank oder um alles, das deine Seele wünscht, und iß daselbst vor dem HERRN, deinem Gott, und sei fröhlich, du und dein Haus

27und der Levit, der in deinem Tor ist (den sollst du nicht verlassen, denn er hat kein Teil noch Erbe mit dir).

28Alle drei Jahre sollst du aussondern den Zehnten deines Ertrages desselben Jahrs und sollst's lassen in deinem Tor.

29So soll kommen der Levit (der kein Teil noch Erbe mit dir hat) und der Fremdling und der Waise und die Witwe, die in deinem Tor sind, und essen und sich sättigen, auf daß dich der HERR, dein Gott, segne in allen Werken deiner Hand, die du tust.

Kommentar, V. 22–29 (auf Russisch)

См. пр. к 6–14, 17–19, 26–27 ст. XII гл. кн. Втор.

Text: Lutherbibel 1912. Kommentar: Die Erklärende Bibel, hg. A. P. Lopuchin (auf Russisch).